Wohnmobil-Reiseführer - Tasmanien

Tasmanien per Wohnmobil

Fähren, Wälder, leere Küsten und Australiens bestes kleines Wohnmobil-Abenteuer.

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Tasmanien passt hervorragend zu Reisen mit dem Wohnmobil. Die Distanzen sind kurz, Landschaftswechsel passieren schnell, und Sie sind fast nie weit von einem Campingplatz oder Küstenstopp entfernt. Trotz der überschaubaren Größe fühlt sich die Insel wild und sehr eigenständig an.

Routen & Tagesabschnitte

Tasmania Grand Loop

10-14 Tage. Die klassische Runde über Hobart, Freycinet, die Bay of Fires, Launceston, Cradle Mountain und zurück über die Westküste. Sehr gut für Erstbesucher geeignet.

East Coast: Hobart → Bay of Fires

4-5 Tage. Wein, Strände und entspannte Küstenorte. Freycinet und Bicheno sind beliebt, Bay of Fires wirkt deutlich abgeschiedener.

Cradle Mountain & Westküste

4-5 Tage. Dramatische Straßen, Regenwald und Hochland. Cradle Mountain hat organisierte Stellplätze im Cradle Valley. Strahan und Queenstown zeigen einen völlig anderen, raueren Charakter.

Hobart & Huon Valley

2-3 Tage. Ein sanfter Einstieg in Tasmanien. Das Huon Valley bietet Hofläden, Cider-Produzenten und starke regionale Küche mit schönen Blicken über den D’Entrecasteaux Channel.

Campingplätze & Freistellplätze

Parks & Wildlife Tasmania betreibt Campingplätze in Freycinet, Cradle Mountain, Mount Field und Fortescue Bay. Freycinet muss online gebucht werden und ist schnell ausgebucht. An der Bay of Fires gibt es freies Campen bei Sloop Rock.

Beste Reisezeit

Oktober bis April. Der Sommer (Dezember-Februar) ist belebt, bietet aber großartiges Licht. Im Winter sind manche Hochstraßen gesperrt und Cradle Mountain bekommt Schnee. Die Westküste ist ganzjährig nass.

Straßen & Fahrzeugtyp

Die meisten asphaltierten Straßen sind für jedes Wohnmobil geeignet. Der Lyell Highway zwischen Hobart und Queenstown ist kurvig und langsam. Manche Nationalparkstraßen sind unbefestigt und für große Motorhomes weniger passend. Aktuelle Bedingungen immer bei Parks Tasmania prüfen.

LPG, Entsorgung & Service

Die besten Servicepunkte liegen in Devonport und Hobart. LPG ist gut verfügbar. Entsorgungsstationen gibt es in allen größeren Orten. Die Spirit-of-Tasmania-Fähre behandelt Wohnmobile wie Fahrzeuge - für den Sommer früh reservieren.

Häufig gestellte Fragen

Wo darf man in Tasmanien frei stehen?
Strenger als auf dem Festland. Hobart und Launceston verbieten Übernachtungen auf den Straßen komplett, viele ländliche Gemeinden erlauben Freisteh nur in markierten Zonen. Der Ausgleich: Bay of Fires (Sloop Rock, Cosy Corner) ist eine der besten Küsten-Freistehoptionen in ganz Australien, und Parks Tasmania betreibt schwer zu schlagende günstige Wildnisplätze.
Wie lange brauche ich für eine Wohnmobiltour um Tasmanien?
Zwölf bis sechzehn Tage für eine komplette Runde - Hobart, Ostküste, Launceston, Cradle Mountain, Westküste, Huon. Eine Woche bis zehn Tage reichen für eine ordentliche Ostküsten-Schleife. Weniger und Sie fahren mehr als Sie sehen.
Wann ist die beste Reisezeit für Tasmanien?
November bis April für Wärme und lange Tage. Hochsaison ist Weihnachten bis Februar - Freycinet, Cradle Mountain und die Fähre rechtzeitig buchen. März und April sind die Geheimtipp-Monate: ruhiger, herbstliche Färbung im Huon- und Tamar-Tal, und Plätze sind meist auch ohne monatelange Vorausplanung zu bekommen.
Muss ich die Spirit-of-Tasmania-Fähre für ein Wohnmobil weit im Voraus buchen?
Ja. Wohnmobil- und Reisemobil-Plätze sind begrenzt und für Sommer und Ostern zwei bis sechs Monate im Voraus ausgebucht. Die neuen Devonport–Geelong-Schiffe haben mehr Plätze für hohe Fahrzeuge als die alte Flotte, aber es bleibt der größte Planungsengpass jeder Tassie-Reise.
Sind Tasmaniens Straßen wohnmobil-freundlich?
Die meisten Hauptstraßen sind problemlos. Der Lyell Highway zwischen Hobart und Queenstown ist kurvig und langsamer, als die Kilometerzahl vermuten lässt - mehr Zeit einplanen. Manche Straßen an der Westküste und zu abgelegenen Nationalparks sind unbefestigt und nichts für große Reisemobile; vorher den Zustand bei Parks Tasmania prüfen.

Breiter denken

Tasmanien Reiseführer

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