Western Australia Roadtrip

Perth bis Broome Roadtrip

Die klassische Westküstenfahrt mit Stränden, Riffen, Nationalparks, Roadhouses und viel Distanz.

Perth bis Broome Roadtrip

Wie lange einplanen?

Planen Sie mindestens 12 bis 14 Tage für Perth bis Broome, wenn es mehr sein soll als eine reine Highway-Fahrt. Drei Wochen sind besser mit Karijini, Coral Bay, Exmouth, Shark Bay, Kalbarri und langsameren Strandtagen.

Beste Stopps

Starten Sie bei den Pinnacles nahe Cervantes, dann Geraldton, Kalbarri, Shark Bay, Monkey Mia, Carnarvon, Coral Bay, Exmouth, Ningaloo Reef, Karijini, Port Hedland, Eighty Mile Beach und Broome.

Beste Reisezeit

Mai bis September ist am einfachsten. Der Norden ist kühler, die Luftfeuchtigkeit niedriger und Karijini angenehmer. Im Sommer können Hitze und Zyklonrisiko die Route deutlich schwerer machen.

Sprit und Sicherheit

Tanken Sie außerhalb von Perth, wann immer es sinnvoll ist. Roadhouses liegen weit auseinander, abgelegene Preise sind höher und Mobilfunk ist lückenhaft. Wasser, gute Reifen und keine Dämmerungsfahrten sind wichtig.

Tempo und Übernachtungen

Planen Sie diesen Roadtrip nicht, indem Sie Gesamtkilometer durch Urlaubstage teilen. Das ergibt eine mögliche Route, aber selten eine gute. Bauen Sie die Strecke um sinnvolle Übernachtungen: Orte mit Sprit und Essen, Nationalparkplätze, Strandbasen oder Stopps für zwei Nächte. Ein Tag mit 250 km kann voll sein, wenn Spaziergänge, Strände, Einkäufe und Campaufbau dazukommen. Ein Tag mit 500 km ist auf einer asphaltierten Inlandstraße möglich, sollte aber nicht der Rhythmus der ganzen Reise sein.

Fahrzeugwahl

Ein normaler 2WD-Mietwagen reicht für die asphaltierte Version der meisten Australien-Roadtrips. Er ist günstiger, einfacher zu parken und angenehm, wenn Sie in Motels, Cabins oder Apartments schlafen. Ein Campervan lohnt, wenn Sie Nationalparkplätze, Free Camping, einfache Mahlzeiten und flexible Nächte möchten. Ein 4WD lohnt nur, wenn die Route ihn wirklich braucht. Auch bei 4WD schließen Mietverträge oft Strände, Flussquerungen und bestimmte Pisten aus.

Sprit, Essen und Vorräte

Nahe Großstädten ist Sprit einfach, aber auf abgelegenen Strecken wird er Teil der Planung. Tanken Sie vor langen Abschnitten, kommen Sie nicht zu spät an kleine Roadhouses und haben Sie genug Wasser im Fahrzeug. Auch Supermärkte liegen nicht überall. Kaufen Sie Basics wie Frühstück, Trinkwasser, Snacks, einfache Abendessen, Sonnencreme und Mückenschutz in größeren Orten.

Wetter und Straßenlage

Wetter kann eine Route schnell verändern. Hitze beeinflusst Outback-Strecken, tropischer Regen den Norden, Winterwetter Tasmanien und Hochlandstraßen, Wind die Küste. Prüfen Sie offizielle Straßeninfos vor abgelegenen Etappen, besonders nach starkem Regen oder in der Feuersaison. Eine Karten-App bedeutet nicht, dass eine Straße offen oder sinnvoll ist.

Sicherheit beim Fahren

Die wichtigste Regel: tagsüber fahren und Dämmerung vermeiden. Wildtiere sind morgens und abends aktiv, und ein Zusammenstoß kann die Reise sofort beenden. Machen Sie alle zwei Stunden Pausen, wechseln Sie Fahrer wenn möglich und fahren Sie nicht müde. Halten Sie Abstand zu Road Trains und überholen Sie nur mit sehr freier Sicht.

Buchungsstrategie

Buchen Sie schwer ersetzbare Punkte: erste Nacht, letzte Nacht, Fähren, Nationalparks, abgelegene Unterkünfte, Ferienorte in Schulferien und Orte mit wenig Betten. Lassen Sie normale Zwischenstopps flexibel, wenn es genug Auswahl gibt. Campervan-Reisende sollten prüfen, ob der Platz Self-contained Fahrzeuge verlangt und ob späte Anreise möglich ist.

Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist, zu viel Australien in eine Fahrt zu packen. Der zweite ist, Kartenzeiten ohne Pausen, Essen, Sprit, Baustellen, Wetter und Müdigkeit zu glauben. Der dritte ist, das Fahrzeug zu buchen, bevor die Saison geprüft wurde. Eine Route, die im Juli großartig ist, kann im Januar anstrengend sein.

Tagesrhythmus

Ein guter Australien-Roadtrip beginnt oft früher als ein Städtetag. Starten Sie, bevor Hitze, Tourbusse oder Wochenendverkehr zunehmen, und nutzen Sie die Mittagszeit für Essen, Schwimmen, Museum, schattige Wege oder einen längeren Aussichtsstopp. Kommen Sie möglichst bei Tageslicht am Übernachtungsort an. Dann bleibt Zeit für Check-in, Campingplatzwahl, Kochen, Strandspaziergang oder kleine Probleme vor der Dunkelheit. Eine einfache Mahlzeit im Auto hilft, wenn Pub oder Supermarkt früh schließen. Mit Kindern oder unsicheren Fahrern machen kürzere Vormittagsetappen und alle paar Tage zwei Nächte an einem Ort die Reise ruhiger. Hilfreich ist auch eine kleine Liste optionaler Stopps statt eines festen Stundenplans. Bei gutem Wetter nehmen Sie den Aussichtspunkt mit, bei Hitze, Regen oder Verzögerung lassen Sie ihn einfach weg. Prüfen Sie morgens den nächsten Tankstopp, den letzten größeren Lebensmittelladen und die realistische Ankunftszeit. Das ist besonders an Sonntagen und Feiertagen wichtig, wenn Öffnungszeiten in kleinen Orten kürzer sein können. Speichern Sie Unterkunftsdaten, Campingcodes, Fähren und Parkpässe offline, denn zwischen Bergen, Wäldern, Stränden und abgelegenen Roadhouses gibt es weiterhin Funklöcher. Für mehr Komfort hilft eine kleine Tagestasche mit Badesachen, Regenjacke, Ladegeräten, Sonnencreme, Medikamenten und warmer Schicht. Dann müssen Sie nicht bei jedem Stopp den ganzen Kofferraum öffnen.

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